Vierzig Millionen. Morgen um 17:00 Uhr.
CHF 40 Millionen im Swiss-Lotto-Jackpot, Ziehung am Samstag. Was nach Steuern bleibt – und warum die Antwort je nach Kanton um Millionen auseinandergeht.
Vierzig. Keine 39.8. Keine 40.2. Vierzig Millionen Franken , rund wie ein Jubiläum. Morgen Abend fallen die Kugeln. Annahmeschluss: Samstag, 31. Oktober, 17:00 Uhr. Was davon übrig bliebe – und warum das jeder anders beantwortet Hier wird es interessanter, als die meisten denken. Und wir müssen eine Sache geradebiegen, die wir in früheren Artikeln zu einfach dargestellt haben. Erstens: die Freigrenze. Lotteriegewinne sind bis rund CHF 1'071'000 steuerfrei – pro Gewinn, nicht pro Jahr. Einzelne Kantone setzen die Grenze sogar höher an. Zweitens: die Verrechnungssteuer. Auf dem Teil darüber zieht der Bund bei der Auszahlung automatisch 35% ab. Bei vierzig Millionen sind das rund 13.6 Millionen, und zwar unabhängig davon, wo Sie wohnen. Und jetzt der Punkt, den wir selbst zu kurz dargestellt haben: Diese 35% sind nicht Ihre Steuerrechnung. Sie sind eine Sicherungsabgabe. Wer den Gewinn korrekt in der Steuererklärung deklariert, bekommt sie zurückerstattet. Drittens: die eigentliche Steuer. Der Betrag über der Freigrenze zählt als Einkommen – und damit reden Bund, Kanton und Gemeinde mit. Pauschal abziehen dürfen Sie 5% Einsatzkosten, höchstens CHF 5'000. Genau hier entscheidet sich alles. Ein veröffentlichter Kantonsvergleich für einen grossen Lottogewinn zeigt Steuerbelastungen von rund 22% bis rund 46% des steuerbaren Teils. Auf unsere vierzig Millionen übertragen sieht das so aus: Wohnsitz Steuerbelastung Von 40 Mio. blieben rund Zug rund 23% 31 Mio. Appenzell Innerrhoden rund 24% 30.5 Mio. Waadt rund 43% 23.5 Mio. Genf rund 46% 22 Mio. Näherungswerte. Die Sätze stammen aus einem publizierten Kantonsvergleich und sind auf diesen Jackpot umgerechnet; die tatsächliche Belastung hängt zusätzlich von Gemeinde, Zivilstand und übrigem Einkommen ab. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Wohnort liegen damit rund neun Millionen Franken – allein wegen der Postleitzahl. Eine exakte Zahl kann Ihnen niemand nennen, der Ihre Gemeinde, Ihren Zivilstand und Ihr übriges Einkommen nicht kennt – und wir sind keine Steuerberater. Wer gewinnt, ruft am besten zuerst eine Fachperson an. Und erst danach die Verwandtschaft. Aber selbst am unteren Ende: 22 Millionen entsprechen beim Schweizer Medianlohn von rund CHF 6'800 im Monat etwa 270 Jahren Arbeit. In Zug wären es über 380. Zweihundertsiebzig Jahre im ungünstigsten Fall. An einem Samstagabend, ohne einen Tag davon zu arbeiten. Die Chance, ungeschönt 1 : 31'474'716 auf den Jackpot. Pro Tipp. Immer – ob der Topf bei vier oder bei vierzig Millionen steht. Was sich mit der Jackpothöhe ändert, ist nicht Ihre Chance, sondern der Wert eines Treffers. Und leider auch die Zahl der Mitspieler: Bei grossen Jackpots werden rund eine halbe Million Tipps mehr abgegeben als bei kleinen. Mehr Mitspieler heisst im Ernstfall mehr Mitgewinner. Ein Handgriff dagegen, der nichts kostet: Nehmen Sie mindestens zwei Zahlen aus dem Bereich 32 bis 42 . Millionen Tipps kommen nie über die 31 hinaus, weil sie Geburtsdaten abbilden. Zwei Sekunden Aufwand, dieselbe Chance – aber eine kleinere Runde, falls es klappt. Einsatz Tipps Jackpot Chance CHF 5 2 1 : 15'737'358 CHF 10 4 1 : 7'868'679 CHF 25 10 1 : 3'147'472 Morgen, 17:00 Uhr Setzen Sie einen Betrag, dessen Verlust Sie am Sonntag nicht spüren. Fünf Franken genügen. Und dann gehört Ihnen das Beste am Lotto: die Stunden zwischen Abgabe und Ziehung. Die, in denen man kurz durchrechnet, wen man zuerst anrufen würde. Die, in denen das Leben für einen Abend zwei Richtungen hat. → Jetzt bei Swisslos spielen https://www.swisslos.ch/de/swisslotto/einzeltipps/spielen.html tipp → Prognose erstellen und Schein im Spielbuch erfassen https://lottoprognose.ch/auth?tab=register Wir wünschen Ihnen für morgen viel Glück und gutes Gelingen. Wer nicht spielt, kann auch nicht gewinnen. 🍀